Beiträge von kaygee

    Öh, klar, mit nem doppelt so grossen Akku schafft man das natürlich - also realistisch auf der AB die doppelte Strecke wie jetzt (600-700km).


    Zitat: (https://www.golem.de/news/elek…akkus-an-2404-183980.html)

    Die Lightyear Edition ist die einzige Variante, die mit einem 130-kWh-Semi-Solid-State-Akkupaket ausgestattet ist. Ob die Reichweite von 1.000 km wirklich stimmt, ist nicht abzusehen. Die Non-Solid-State-Versionen des L6 verfügen über 90-kWh- und 100-kWh-Akkus, die CLTC-Reichweiten von 700 bis 770 km ermöglichen sollen.


    Der CLTC ist noch deutlich optimistischer als der WLTP. Da liegt der M3LR auch schon bei etwa 700 km. Und der IM L6 ist einiges größer. Aber ja, die Technologie schreitet voran, weniger wird es nimmer. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Ladegeschwindigkeit stimmt.

    Das mit dem Licht ist natürlich so ne Sache. Das wäre mir ein paar mal auch schon fast passiert. Darauf achte ich jetzt immer penibel.

    Das haben wir auch schon erlebt (zuhause), schade dass MG da nicht mitgedacht hat, um das automatisch auszuschalten. Das hatte selbst mein oller VW Caddy und der ebenso alte Hyundai i10.

    Leider ist nicht sehr transparent, wie MG mit dem "Schlafen" verfährt. Es schaltet sich ja vernehmbar die HV Batterie beim Absperren aus, bisher war es auch - wenn Empfang vorhanden - nach längerer Standzeit möglich Kontakt zum Auto zu bekommen (maximum bisher drei Wochen). Allerdings mit immer wieder auftretenden Ausfällen, die bis zu drei Tagen dauern konnten (Plötzlich geht es wieder).

    Ich gehe davon aus, dass eigentlich das LTE und das BT Modul immer aktiv sind (sollte für die 12V Batterie ja eine minimale Belastung darstellen, kaum über der Selbstentladung) und die Ausfälle eher am miserablen Server von MG liegen. Wenn da dieselben Programmierer dran waren, wie bei der SW im Auto, dann ist alles klar...

    Im Prinzip bin ich ja auch der Meinung, dass jeder Komfort-Firlefanz logischerweise auch ein Potenzial hat, zusätzlichen Ärger zu verursachen. Persönliches Beispiel: 1986, Benz mit elektrischen Fensterhebern. In Frankreich im Winter, -10°C und Schneesturm, Mautstation. Fenster runter, Geld rein - und dann: Klick, klick, klick - Fenster bleibt offen. Sch.... was nun? ADAC rufen? Dauert Stunden... Zum Glück hatte ich damals immer Werkzeug dabei, also Türverkleidung runter, Fenster mit klammen Fingern hochgeschoben, Uff. Klar hatte ich vorher die Sicherungen gecheckt, da war aber keine für die Heber (die war, wie ich später feststellte, unter der Motorhaube und durchgerostet!). Auch das kann ein echtes Risiko sein.

    Nun ist es aber so, dass kein Hersteler mehr auf so etwas verzichtet, also müssen alle mitspielen, sonst ist man halt im Mini-Preis Segment und kein Kunde legt 30-40k€ dafür auf den Tisch. Kann man sich vielleicht drüber ärgern, aber da geht kein Weg zurück. Auch sind die Systeme zuverlässiger geworden.

    Zumindest das Problem wie beim smart#1 kann im MG nicht auftreten, da gibt es keine elektronische Ansteuerung (Memory Funktion), sondern nur einfache elektrische Schalter. Ansonsten muss man wohl mit dem Firlefanz leben, und bei einem Defekt in den sauren Apfel beissen zum Händler zu fahren. Wir mussten, wegen eines nicht mehr ein- oder ausklappenden Spiegels, zweimal hin...

    Bei Tesla meldet man das in der App, dann kommt ein Ranger und macht das bei mir zuhause (oder bei der Arbeit...)...

    Wäre ich mit 100% los, hätte ich mich getraut etwas mehr runterzufahren als 26% & hätte pro Ladestopp mehr aufgeladen, wäre ich wohl auch mit 2 Stopps durchgekommen.


    Alles in allem ein absolut erfolgreicher Test für mich, der mir jetzt jegliche Angst vor Langstrecke nimmt.

    Sogar ziemlich sicher, schliesslich hast du auch das Langstrecken-Modell! Schon mit dem Lux kann man sorgenfrei Langstrecke fahren, bedeutet eben etwas Planung, wenn man die Ladestops noch mit anderweitig sinnvollen Pausen verbinden will - wie bei jedem E-Auto.

    Hast du mal geschaut, welche Ladeleistung er hat oder sogar eine Ladekurve?

    Viel Spaß und gute Fahrt auf langen Reisen!

    Da hat Weichreite völlig recht: nur durch stetigen (hoffentlich wachsenden) Druck wird MG etwas verändern. Die steigenden Verkaufszahlen lassen da hoffen: wenn mehr Leute sich beschweren, wird sich hoffentlich etwas tun.

    Und ich glaube wirklich, dass z.B. bei dem Notfall-Spurhalteassistenten (der wirklich bedrohlich in manchen Situationen war) einige Meldungen beim KBA schon was bewirkt haben. Das KBA sagt dann dem Hersteller schon, dass es wohl bald ein echtes Problem für ihn wird, wenn nicht schnell was geändert wird (bevor ein Rückruf erfolgen muss).

    Gut ist der leider trotzdem noch nicht geworden...

    MG4lux EZ 02/23 14.000 km bei Inspektion 100%.

    Die Frage ist halt, wie diese SOH Berechnung zustande kommt, sprich von welchem Ursprungswert der Akkukapazität ausgegangen wird.

    6.60€ auf 100 km, das wären ja 30kw/100 km.

    Nein, das sind schon - nach oben gerundet, inkl. Verluste - 20 kWh/100 km, aber eben plus den Ladungen am Schnelllader unterwegs (0,51€) und den Fälle wo wir bei Freunden oder der Oma kostenlos Strom gezapft haben, im Durchschnitt waren das 0,33€ je kWh; die 0,22€ durchschnittlich waren die Stromkosten für die "Heim"ladungen, die das Endergebnis eben positiv beeinflussen.

    Das haben die Fahrer ohne diese Möglichkeit eben leider nicht, da sieht die Stromkostenrechnung anders aus.

    Leider kann ich zuhause nicht laden.

    Das ist schade - zuhause laden ist optimal, vor allem wenn man Solarstrom hat. Im Schnitt kostet uns (jetzt über ein Jahr berechnet) die kWh dadurch 0,22€, bei Bezug 0,32€ und bei Solar 0,10€ (Einspeisevergütung). Über alles liegen wir bei ungefähr 6,60€/100km.

    Aber wenn man Leute dabei hat,

    Völlig klar, es gibt eben nicht nur Ladepausen, sondern auch die physisch vorprogrammierten... ^^

    Mittlerweile laden wir dann bei einem solchen Ladestand aber da nicht auf, damit es beim nächsten (nötigen) Ladestop schneller geht. Und selbstverständlich suchen wir uns auch vorher die Punkte - soweit möglich - danach aus, was dort an Infrastruktur vorhanden ist (meine Frau mag kein Fast-Food), dann kann man nicht immer die optimale Ladestrategie fahren.

    SoC 53%

    Ganz ehrlich würde ich bei dem Ladestand niemals an die Box fahren - da lädt das Auto viel zu langsam. Bessere Strategie ist, bis auf ca. 10% runter zu fahren und dann schneller zu laden.

    Nach deinem Bericht - vielen Dank - hättest du locker mit je einem Lade-Stop auskommen können. Klar, wenn man sowieso Pause macht kann man nachladen, aber je höher der Ladestand desto langsamer das "tanken".

    SoC 16%, Rest 49 km, 20 Grad Außentemp. Geladen wurde bis 80%

    Das ist schon viel besser! :)

    Ich habe kurz beim „Universalhändler“ nachgesehen: Lt. angegebenen Maßen wird sie für den MG 4 zu groß sein – die Originalbatterie (und die aktuelle) sitzen schon „platzoptimiert“ unter einem Querträger, der die Höhe limitiert, die Fläche wird durch die Klemme und das Halteblech vorgegeben. Da ist wenig Spielraum für „größer“.

    Da hast du wahrscheinlich recht, weniger wegen der Höhe, eher wegen der Breite. War die Größe für den Tesla.

    Für den MG4 wäre es die YBX5012, die hat 54Ah und 500A CCA und die gleiche Größe wie die im MG (nachgemessen im Auto). Als echte AGM in derselben Größe gibt es die YBX9012 - ist viel teurer, 50Ah 540A.