Beiträge von ulf

    In meiner engeren Wahl war bis jetzt auch die Tec AS4, aber bei einem Telefonat mit Tec sagte man mir, daß für die AS4 am XP b.a.w. keine ABE-Erweiterung vorgesehen sei (die Tec AS2 hat schon eine XP-ABE, aber die gefällt mir nicht so gut).


    Nun tendiere ich in Richtung Borbet LX, so wie in diesem Bild:

    Borbet_LX_KonfigBild.png

    Mit planer Außenkontur, schlichtem Desig und dem niedrigen Gewicht wäre sie momentan meine 1.Wahl.

    Das Dumme daran: laut Borbet könnte die ABE-Erweiterung noch bis zum Sommer dauern, aber solange möchte ich nicht warten und die GJR auf den Werksfelgen verschleißen. Sondern die GJR sollen möglicht alle 4 Winter bis zur Leasingrückgabe mit zulässiger Restprofiltiefe durchhalten.


    Daher denke ich daran, mir im März die Borbet LX zu kaufen und als Einzelabnahme eintragen zu lassen.


    dearred : Welche Infos bzw. Unterlagen müßte ich zur Abnahme mitbringen, um die Prozedur möglichst zu vereinfachen (und damit es möglichst preiswert wird)?

    Das bisherige Gutachten der LX ist klar ...

    8x18_ET48_ABE_Borbet_LX_ohneXP.pdf

    ... aber ich denke auch an ein Vergleichsgutachten für den XP z.B. mit ET 47 oder ET45...

    8x18_ET45_ABE_Gewe_Tec_AS2.pdf

    ... woraus sich IMO folgern ließe, daß bei 235/45R18 auf einer mittleren ET48 zwischen OEM (= ET51) und bereits bestehenden ABEs keine ernsthaften Bedenken bzgl. Freigängigkeit und Radabdeckungen bestehen können.

    Wie würdest Du in diesem Fall verfahren, und welche weiteren Infos würden Dir helfen?


    BTW mal wieder allgemein danke für Deine kompetente Beteiligung hier im Forum :thumbup:

    Ich bitte jetzt mal um euer Schwarmwissen. "IST AN DIESEN NEGATIVEN BEURTEILUNGEN WIRKLICH ETWAS DRAN, ODER SIND DIE AUCH AUS DEN WOLKEN GEZOGEN".

    Schwarm ist ein gutes Stichwort. Nach meinem Eindruck gibt es hier ca. 3 MG4-Fahrer, die ganz klar sagen würden "Nie wieder diese Mistkarre!"

    Das Forum hat aktuell 798 Mitglieder, von denen aber nur ca. die Hälfte jemals etwas geschieben hat.

    Das heißt für mich: die "Total-unglücklich mit dem MG4"-Quote liegt hier vermutlich in der Größenordnung von 1%.


    Zusätzlich könnt Ihr Euch auch mal hier orientieren: Tätet ihr den MG4 wieder Kaufen? ;)

    Ich bin heute tatsächlich meinen XPower mal mit unschlagbaren 12.5kW/h auf die Arbeit gefahren. Davon 80% Autobahn, mit Tempomat hinter nem LKW, Rekuperation auf 3 und Heizung aus.

    Zum Höhenprofil: Die Arbeit liegt tiefer als mein Wohnort.

    Die Unschlagbarkeit liegt wahrscheinlich im Höhenprofil. Auf der gleichen Strecke zurück wirst Du IMO nur unter 20kWh/100km kommen, wenn Du Dich vom LKW schieben läßt 8o

    Aus eigener Erfahrung (im elektrischen Beruf sowie in der eigenen Garage) würde ich Schuko für dauerhafte Belastung >10A immer durch eine bessere Steckverbindung ersetzen. Blaue CEE (aka Campingstecker, kostet praktisch nix) oder eben Typ2.

    1. Typ2 ist AFAIK die gänge BEV-seitige Steckernorm. Was hätte die als Teil der direkten Hausinstallation zu suchen?


    2. Mit "Campingsteckern" habe ich keine Erfahrung, aber die sind AFAIK auch nur für 16A zugelassen. Welchen Anreiz hätte also ein Fabrikant im Zeitalter allgegenwärtiger Sparzwänge, die Stromwege in den blauen Steckern durchgängig niederohmiger bzw. querschnittstsstärker zu konstruieren als in Schukodosen?

    Bzw, inwieweit sind Campingsteckern eher immun gegen kritische Kontaktkorrosion als Schukodosen wie z.B. in Deinem Vereinsheim?


    Zitat

    Genau die von Dir beschriebene Voraussetzung (ordnungsgemäß ausgeführte und intakte Installation) ist immer nur eine Momentaufnahme.

    Da stimme ich zu. Aber haben z.B. Campingstecker-Installationen demgegenüber eine Art Langzeitgarantie auf Fehlerfreiheit? Wenn ja, woraus ergibt sich die Überlegenheit?


    Zitat

    Die Prüfdauer für die 16A "Dauerstrom" ist nach VDE übrigens nur eine Stunde! Schuko ist weder für 16A echte Dauerbelastung zugelassen noch alltagstauglich!

    1 Stunde reicht angesichts der geringen Massen einer Schukodose, des Streckers da drin und der anliegenden Leitermaterialien IMO 10mal aus, um alle Stellen mit "bösen" Übergangswiderständen bildlich zum Kochen zu bringen. Anders gesagt: Wenn nach 1 Stunde noch nichts bedenklich warm ist, wird es auch nach 20 Stunden Dauerbetrieb nicht gravierend anders sein.

    Meine Folgerung: Hätte z.B. in Deinem Vereinsheim mal jemand nach 1 Stunde Heizbetrieb @ 2kW den Stecker gezogen und die Temperatur an den Pins gefühlt, dann wäre er wohl nur bei sehr schneller Reaktion um Brandblasen herumgekommen.


    Gilt die eine Stunde Prüfdauer explizit für Schukodosen, und Campingstecker müssen länger durchhalten?

    Nach welchen Prüfkriterien würde bei Schukodosen "nicht bestanden" festgestellt?


    Zitat

    Mein Hauptargument ist: Für 20€ kann ich auf CEE blau umrüsten - die sind auch für 16A "echten" Dauerstrom ausgelegt. Warum sollte ich das, für meinen heimischen Dauerladeplatz, nicht (fachgerecht) tun?

    Diese Frage kannst nur Du selbst beantworten. Ich an Deiner Stelle würde entgegnen, daß

    1. es aufgrund meiner Ladeziegel-Erfahrungen @Schuko mit 16A unnötiger Aufwand ist und

    2. die Stelle mit der Campingsteckdose ihre universelle Nutzbarkeit für Geräte mit Schuko- oder Eurostecker verliert.


    Mein Fazit ist immer noch:

    1. BEV-Laden mit Schuko @ 16A kann und wird hausseitig völlig undramatisch funktionieren, solage die Installation im Stromweg OK ist.

    2. Auch in einer Drehstrominstallation kann es brandgefährliche Übergangswiderstände geben.

    Mit dem Zitat hast Du ein schönes Beispiel für Dramatisieren durch Weglassen geliefert.

    Für mich lautet die Sinneinheit aus Deinem Link:

    Zitat

    Oft werden z.B. in der Küche Toaster, Wasserkocher und die Kaffeemaschine an einer Steckerleiste angeschlossen. Die dünnen Anschlussleitungen vieler Steckdosenleisten werden dadurch überlastet. Die Sicherung im Stromkreisverteiler unterbricht jedoch deswegen nicht, weil sie für die größeren Leitungen in der Wand dimensioniert sind. Steckdosenleisten sind daher oft die Ursache von Kabelbränden. Derartige Überlastungen müssen nicht sofort in einem Brand münden. Vielmehr schwächen sie die Substanz der Stromleitungen kontinuierlich über die Zeit hinweg. Zu hohe Ströme führen zu einer höheren Wärmebelastung und diese wiederum lassen die Isolierungen der Leitungen porös werden. Die Gefahr eines Schwelbrandes steigt infolgedessen. Schwelbrände in Wänden können über lange Zeit unentdeckt bleiben und bilden dann einen idealen Nährboden für Wohnungsbrände.

    Die häufige Gefahr sind also Überlastungen von Steckdosenleisten mit zu hohen inneren Übergangswiderständen und / oder Kabelquerschnitten, die dauerhaft keine 16A aushalten.

    Bezüglich der Festinstallationen in den Wänden usw. sagt das Zitat

    Zitat

    Die Sicherung im Stromkreisverteiler unterbricht jedoch deswegen nicht, weil sie für die größeren Leitungen in der Wand dimensioniert sind.

    ...und weiter unten in den Quelle:

    Die thermische Überlastung eines Kabels ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Kabel im Kabelquerschnitt grundsätzlich zu klein dimensioniert ist und es über die gesamte Leiterlänge zu einer unzulässig hohen Erwärmung bzw. Verlustwärme kommt. Bei ordnungsgemäß ausgeführten Elektroinstallationen kann diese Ursache ausgeschlossen werden, da bei einer Überlastung die Schutzeinrichtung z.B. ein Leitungsschutzschalter oder eine Schmelzsicherung auslöst und die Stromzufuhr unterbricht.

    Somit sind die Automaten auch explizite Brandverhinderer - ausgenommen bei punktuellen Übergangswiderständen in schlampig ausgeführten Installationen oder wenn ein Automat defektbedingt nicht mehr abschaltet. Nur dann kann IMO folgendes Zitat eintreffen:

    Zitat

    Schwelbrände in Wänden können über lange Zeit unentdeckt bleiben und bilden dann einen idealen Nährboden für Wohnungsbrände.

    Auch nach dem Lesen Deines ganzen "Angstmacher-Links" bin ich immer noch überzeugt, daß BEV-Laden über eine ordnungsgemäß ausgeführte und intakte Elektroinstallation selbst mit 16A sicher ist.

    Ein SEPA Mandat musste ich im Rahmen des Abschlusses abgeben.

    Meine Bestellung liegt fast 5 Monate zurück. Ob ich da auch ein SEPA ausgefüllt hatte, weiß ich nicht mehr sicher.

    Mein Agent hatte mir vorhin gemailt, daß ich nicht der einzige (Arval-)Kunde mit dem Problem "SEPA fehlt" wäre. Demnach liegt / lag das Problem wohl eher in der Bestellprozedur als beim jeweiligen Kunden.

    nach drei Monaten ist von Arval eine Mahnung über die Anzahlung und die Leasingraten gekommen.

    Hab dann da angerufen und es hat sich rausgestellt das sie kein Lastschriftmandat haben.

    Vlt. haben sie aus Deinem Fall gelernt und mir erstmal ohne Mahnung gemailt, daß sie kein Lastschriftmandat haben ^^


    Bei mir ist der Fall wohl schon geklärt. Mein Agent hatte meine Mail gleich an Arval weitergeleitet, und die haben mir sinngemäß geantwortet "Alles korrekt, kein Fake, auch der SEPA-Link ist echt..."

    Alles innerhalb von 68 Minuten nach meiner Mail an den Agenten. Habe dann das SEPA-Ding online ausgefüllt und abgeschickt.


    Wenn alles rund um unsere MG4 immer so schnell ginge, hätten wir wohl ein Service-Paradies :D

    Die Frage ist eher hast du ein Mandat abgegeben oder nicht?

    Ich weiß es nicht mehr sicher. Wenn ja, dann beim Anschieben des Leasingvertrages beim Agenten, denn der hat schließlich auch ausführlich meinen Ausweis, Bankkarte, Gehalsbescheinigungen usw. kopiert.

    Daher habe ich die Mail auch erstmal zum Agenten weitergeleitet und warte seine Antwort ab.

    Eine neue Mail, die mich mißtrauisch macht:

    Sollte es wirklich niemandem vom Abschluß des Leasingvertrages bis zur Übergabe des MG4 an mich aufgefallen sein, daß sie kein Lastschriftmandat von mir haben?

    Oder versucht nur jemand, mit einem gut gemachten Fake einen Freibrief zum Abräumen meines Kontos zu bekommen?

    Was meint Ihr dazu?