interessanterweise bestätigt man nun auch offiziell das E-Autos insgesamt eine schlechtere Umweltbilanz als Verbrenner haben. Das ist eigentlich nichts Neues.
... aber es kommt immer auf die Bewertung des CO2-Rucksacks aus der Akkuproduktion an, bzw. nach welcher Laufleistung er pro km so klein wird, daß Verbrenner wieder "umweltschädlicher" sind.
Und besagte Laufleistungsschwelle hängt wieder vom angenommenen(!) Strommix ab, mit dem BEV geladen werden.
An diesen Berechnungen gibt es reichlich Parameter, die man insgesamt immer so hindrehen kann, daß das grade opportune Ergebnis rauskommt.
Momentan läuft das auffällige Hinterfragen des Verbrennerverbots wunderbar parallel zu den angekündigten Strafzöllen auf chineische BEV, um die europäischen Autobauer zu schützen, die immer noch lieber Verbrenner bauen als sich der China-BEV-Konkurrenz zu stellen. Wobei letztere tatsächlich einen gemeinen Vorteil bei den Löhnen hat, den die wohlstandsverweichlichte EU wohl nie aufholen wird ...
Womöglich hat man auch erkannt, daß die bisherige steuerliche BEV-Förderung zusammen mit den steigenden Marktanteilen noch viel schneller in die Staatspleite führen wird als bisher geschätzt. Denn jeder durch ein BEV ersetzte Verbrenner reißt doch (in D) jährlich Löcher von Hunderten oder Tausenden € in die Staatskassen, solange BEV-Fahrer nicht genauso ausgepreßt werden können wie Verbrennerfahrer über die Mineralölsteuer.
Und ehrlich: Beim Laden meines MG4 mit selbstgemachtem Dachstrom zum Nulltarif freue ich mich immer diebisch, wenn ich dabei im Geiste noch die Spritpreisanzeigen um 2€ pro Liter vor mir sehe
