Beiträge von ulf

    Bei Hyundai hat man mir z.B. neue Kennzeichenbeleuchtungen auf Garantie verwehrt im Wert von 13€(!!). Da waren die geklebten Kunststoffgläser wegen Materialermüdung irgendwann rausgefallen. Ausrede war es wäre vermutlich jemand hinten draufgefahren und dabei wären die Gläser rausgefallen. Sowas muss man sich dann anhören. Und genauso wird man bei einem defekten Akku argumentieren. "Sie haben ja falsch geladen" also zahlen sie die 20.000€ für einen neuen Akku selber. Manche werden jetzt sagen alles Schwarzmalerei, aber ich kenne die Autohersteller.

    Wenns ans Bezahlen geht, sucht eben fast jeder nach irgendwie passenden Ausreden.

    Und ja, zumindest bei manchen BEV werden sämtliche Ladevorgänge ausführlich protokolliert. Mit dieser Datengrundlage läßt sich bei evtl. Garantiefällen natürlich prima prüfen, ob die Vorgaben des Handbuchs befolgt wurden. Das MG4-Buch ist da zwar größtenteils nicht knallhart formuliert, aber teilweise eben doch z.B.:

    Jedes Nichtbeachten dieser (und anderer) Vorgaben läßt sich vermutlich auch beim MG4 anhand der BMS-Protokolle beweisen. Und dann kann es hinsichtlich Garantieleistungen rund um den Akku tatsächlich ziemlich düster aussehen :( :( :(

    Nach meiner Betriebsanleitung Seite 188 geht eine Ausgleichsladung nur mit einer vollständigen langsamen Ladung:


    Langsames Laden

    Hinweis: Eine vollständige langsame Aufladung ist der einzige Weg, um die Hochspannungsbatterie in ihren optimalen Ausgleichszustand zu bringen“

    Nach den bisherigen Beobachtungen hier im Forum scheint das BMS auch auszugleichen, wenn die Ladung bei höheren SOC als "fast ganz leer" beginnt.

    Die meisten Infos über den Zustand der einzelen Zellen bekommt das BMS aber, wenn über den gesamten Ladehub = 0 bis 100% geladen wird. Auf dieser maximalen Datengrundlage sind dann (natürlich) die präzisesten = optimalen Ausgleiche möglich.


    Danke für das Zitat.:thumbup: Das hatte ich glatt übersehen und habe es jetzt auf Seite 1 ergänzt.

    Ein "Windhundrennen" unter Mieter/innen würde eintreten, wäre aber auch nicht zielführend, weil sehr schnell kein weiteres E-Auto im Haus mehr geladen werden könnte. Denke auch bitte daran!

    Ja, in Hochhäusern zieht das Thema wohl einen Rattenschwanz an Fragen und Problemen nach sich.

    Es gibt auch schon Urteile dazu, z.B. hier:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Bei derartigen Anlagen wird häufig ein Mietmodell gewählt. Hier installiert der Energieversorger oder sonstiger Investor die notwendigen Leitungen und Anlagen und vermietet diese. Neben Einmalkosten wird auch eine monatliche Miete erhoben, die leicht die Miete des Stellplatzes übersteigt.

    Aha... so werden also BEV-Fahrer (teilweise) abgeschreckt, ihre Wallbox am Stellplatz einzufordern X/

    Zeigt der denn an wenn das Ausgleichsladen abgeschlossen ist?

    Ich lade den XP bisher nur aus der Schukodose und habe eine unscharfe Erinnerung an den ersten Ladevorgang bis 80%, daß nach ein paar Stunden etwas von wegen Ausgleichsladung im Display stand.

    Beim 2. Laden (von 39% wieder auf 80%) habe ich nicht mehr so oft nachgesehen, und als ich ein gutes Stück nach der im Display berechneten Lade-Ende-Zeit zum Auto ging, war keine Aktivität mehr zu sehen. Ob er da wieder ausgeglichen hat, weiß ich daher nicht.

    Insgesamt denke ich, daß er das Ausgleichen anzeigt. Und wenn nichts mehr zu sehen ist, wird er wohl auch mit einem evtl. Ausgleich fertig sein.

    den Hausmeister schon mal angesprochen und der meinte man hätte in einer Eigentümerversammlung schon mal über einen Ladeplatz diskutiert aber das dann wieder fallen lassen.

    Genau das muß aber nicht das Ende sein. Der ADAC-Link enthält u.a. unten auch ein Video mit Details.

    Insgesamt ist das individuelle Recht auf BEV-Ladeplätze relativ stark gestaltet. Allerdings kann es nicht verhindern, daß die Stimmung der Hausgemeinschaft gegenüber dem BEV-Fahrer womöglich abschmiert, wenn er sein Recht Schritt für Schritt durchsetzt :/

    Würde das erklären, warum mein SoC nach einer Schnellladung von 10,7 kWh auf den nächsten Kilometer völlig zusammengebrochen ist und ich mit SoC 5 bei der nächsten Ladesäule angekommen bin.

    Mit meinem Halb(?)wissen halte ich das zumindest für "nicht ausgeschlossen".


    liegt allerdings drei Monate zurück. In der Zwischenzeit habe ich immer nur mit 11 kW geladen.

    Das zählt ja für MG als langsames Laden mit der Möglichkeit zum anschließeden automatischen Ausgleich.

    Wenn Du dem Lux nach dem Erreichen des gewünschten SOC ab und zu noch ~ 1 Stunde Zeit fürs Balancing gibst, besteht IMO die Aussicht, daß Dein Brems-Erlebnis auf der BAB sich nicht wiederholt ;)

    Nochmal BTT:

    Ampera_to_MG4

    Hat Dein MG4 Dich bei (scheinbar) relativ unkritischem SoC nochmal so brutal eingebremst wie im Startpost?

    Wenn ja, würde ich jetzt eine ausführliche Ausgleichsladung empfehlen, unabhängig von der Display-Anzeige. Denn im MG4 bestimmt die Akkuzelle mit dem niedrigsten SoC ganz knallhart die abrufbare Leistung - mehr dazu hier.