Beiträge von ulf

    ab Minute 08:30h recht informativ.

    Die 104 Zellen beim Std - und 64kWh-Akku sind in 9 Gruppen ("AFEs") mit aufgeteilt, von denen je 2 Signale zur Zelltemperatur kommen. Statistisch überwacht also jeder der 18 Zellsensoren die Temperatur von 5,8 Zellen. Die Temperaturen liegen im Kurzstrecken- und Landstraßenverkehr jeweils bis ca. 5°C über der mittleren Außentemperatur.

    Wenn also nur einer der 18 Sensoren plötzlich 80°C meldet, während alle anderen im normalen Bereich liegen, ist es IMO höchstwahrscheinlichst nur ein Sensorfehler.

    Beim eindeutigsten elektronischen Klassiker läge der Temperatur-Ausreißer am Anschlag des Anzeigebereichs (was zu 99% einen simplen Kontaktfehler oder Kurzschluß bedeuetet): das wären hier 87,5°C. Vlt. hat der elektrisierte Vater diesen gehörten Wert in seiner Erinnerung auf 80°C gerundet - das würde IMO schlüssig ins Gesamtbild passen.

    Ein (für mich) abschreckendes Video zum Adhoc-Laden bei Sonnenstrom Saarpfalz - siehe auch #1, da sah ich zur Begrüßung auf dem Screen auch sinngemäß "Erstmal den QR-Code scannen!":

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    Während der UTuber zum Bezahlterminal geht und mit der ganzen Prozedur dort minutenlang Zeit verplemern muß, könnte sich ein gewitzter Schnorrer so neben die angepeilte Ladesäule stellen, daß das Kabel bis zu seinem BEV reicht. Bis der Utuber dann an seinen MG4 kommt, würde der Schnorrer schon längst laden - natürlich auf Kosten des UTubers!

    Da lobe ich mir doch meine Ladekarten ^^

    Und was wäre ein Tipp für ein funktionierendes mobiles Diagnosetool? Oder ist das für Otto-Normal zu teuer?

    Ich habe das hier.

    Für mich ist es nicht zu teuer, weil ich alle paar Wochen meinen Akku erforsche - zwecks Entscheidungsfindung, ob ich den XP aus dem Leasing rauskaufe. Angesichts der ca. Geldmenge, die ich bei einer Fehlentscheidung in den Sand setzen kann, sind die Kosten für das Autel IMO akzeptabel (incl. jährlich 200€ ab dem 2. Jahr, damit ich die ECUs im MG4 online geöffnet bekomme).

    Bei der Gelegenheit hatte ich auch gleich die RDKS-Funktionalität dazugewählt, nachdem mein Agent fürs Anlernen der Aftermarket-Sensoren in den Zubehörfelgen 60€ verlangt hatte. Dazu die Stromkosten und die verlorene Zeit für insgesamt ~ 700 km Fahrstrecke bei weiteren 7 Räderwechseln während meiner 4 Jahre Leasingzeit: das war mir den RDKS-Aufpreis wert.


    Aus dem BMS zieht das Autel insgesamt folgende Daten:

    2026-01-04_18-23-35_bms_geladen70%.pdf


    Wenn der Carscanner auch die Min. - und Max.-Spannungen in AFE 1 - 9 separat anzeigen kann, würde er wohl für die Problemanalyse im Startpost ausreichen. Wenn nicht, brauchts wohl etwas auf dem Level des Autel.

    Die Selbstentladung einer Pb-Batterie kannst auch überhaupt nicht mit der einer LiPo-Batterie vergleichen.

    Pb-Batterie: bis zu 30% pro Monat

    LiPo-Batterie: 1-3% pro Monat.

    Wie alt und sulfatiert muß denn eine Bleibatterie für 30% Selbstentladung / Monat sein? :/


    Ich hatte seit August 22 eine "leichte" Varta 544 402 044 ca. 1/2 Jahr lang in meinem 2,0l Polo WRC in Betrieb, habe dann zum Verkauf wieder die schwerere OEM-Batterie eingebaut, und seitdem steht die Varte als Backup für den MG4 arbeitslos in meinem Arbeitszimmer.

    Alle paar Monate lade ich sie mit 14,4V voll, das letzte Mal ca. Anfang Dezember. Habe grade mal ein DMM drangehalten: im Leerlauf 12,70V. Damit hätte sie in ~ 1/2 Monaten praktisch keine Selbstentladung gehabt:

    diagramm_3.jpg

    Allerdings bekomme ich auch keine akustischen Signale, wenn ich zu 'schnell' fahre. Bei mir blinkt dann einfach das Schild in der Anzeige.

    Dann hast auch Du den Vorteil eines "alten", MG4, bei dem das nervige EU-Default-Gepiepse schon bei 1 km/h zu hoher Tachoanzeige noch keine Pflicht war :thumbup:

    nur unter Last feststellbar und daher sehr schwer zu beweisen.

    Mit einem mobilen(!) Diagnosetool ließe es sich anhand einer Datenaufzeichnung beweisen.

    Das MG4-BMS gibt u.a. die Minimal- und Maximal-Zellspannungen von 9 Zellgruppen aus. Wenn bei vollem Beschleunigen die Mindestspannung einer Modulgruppe sehr deutich nach unten ausreißt, ist der Fehler schon zu 99% lokalisiert - und es wäre IMO ein Akku-Garantiefall.