Beiträge von ulf

    Nachdem auch ich mich nicht länger vor dem Kauf eines Smartphones drücken konnte, habe ich mir bei der Gelegenheit die Carscanner-App draufgepackt und gleich die ~8€ für die dauerhafte Pro-Version investiert, plus einen empfohlenen Dongle.

    Dann wollte ich wissen, welche Sampleraten für die Stromsprung-Ri-Prüfung (siehe #1) mit dem Carscanner machbar sind.

    Dafür habe ich erstmal den Test der (vom MG4) unterstützten Sensoren durchlaufen lassen, damit die App keine Zeit mit der Anforderung von Daten verschwendet, die der MG4 gar nicht bereitstellt:

    CarScanner_DatenProfilwahl.jpg


    Dann habe ich die Daten auf der Übersichts-Seite auf das absolute Minumum reduziert...


    Screenshot_20260618_101126_Car Scanner.jpg


    ... und sah Ping-Daten von ca. 2000 msec, was rund 0,5Hz Samplerate ermöglichen sollte und IMO schnell genug für eine brauchbar genaue RI-Bestimmung sein dürfte.


    Da neben Strom und Spannung auch die Zelldrift wichtig ist, erzeugte ich eine weitere Übersichtsseite:


    Screenshot_20260618_101218_Car Scanner.jpg


    und war erfreut, daß die Pingzeiten sich nicht propotional um 50% auf ~ 3000 msec erhöhten, sondern nur um ca. 20%.


    Da die Zelldrift nicht berechnet werden kann, ohne die max. und min Zellspannung zu kennen, packte ich auch diese Daten in die Übersichtsseite...


    Screenshot_20260618_101238_Car Scanner.jpg


    ... und sah, daß die Pingzeiten tasächlich nicht weiter anstiegen.

    Die Überprüfung per Datenaufzeichnung bestätigte mit berechneten Sampleraten von ca. 0,51 bzw. 0,42 Hz die Erwartungen anhand der Pingzeiten - siehe die .xls im Zip-Anhang.

    SoH-Check_Datenwahl.zip


    Für die langen Lade-Aufzeichnungen zwischen ca. 360V Ruhespannung und der Abschaltung (siehe #1) sind keine so hohen Sampleraten nötig. Also habe ich mir eine weitere Übersichtsseite zusammengestellt, mit der man alles im Blick behalten kann, was der Carscanner rund um den Akku hergibt:


    Screenshot_20260618_101306_Car Scanner.jpg


    Pingzeiten um 5000 msec = 5 sec = ca. 0,2 Hz Samplerate bei den meisten Daten sind relativ lahm. Aber da sich während der bis 100% durchlaufenden Ladung alles noch vile-viel langsamer ändert, kann man z.B. Kalibrierungsladungen mit dieser Übersicht praktisch perfekt überwachen - siehe wieder #1.


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    Du solltest testen, ob diese Entsperrung an einem Ort funktioniert, an dem dein Smartphone keinen Zugriff auf ein w-lan hat.

    Bei dem Test läßt sich die Cariqa-App gar nicht öffnen: "Internetverbindungsfehler, bitte überprüfe Deine Verbindung".


    Cariqa ist kein Rundum-Preisknacker. Aber z.B. in meiner Umgebung sind die Pfalzwerke gut vertreten, und mit der EWE-Go-Karte zahle ich immer die Roaming-üblichen 62c/kWh.

    Bei Cariqa sind es an HPC maximal 59c, nachts zwischen 21 und 7 Uhr = 55c.

    An 50kW-Säulen sind es tagsüber 54 - 57c und nachts 50 - 53c je nach Wochentag.

    An AC-Säulen sind es tagsüber 49c und nachts 39c.

    Ob sich Cariqa lohnt, muß man also gezielt für den eigenen Umkreis und Ladegewohnheiten checken.

    die Zeit mit einem Ladeziegel überbrücken....welchen könnt ihr empfehlen?

    Den hier: https://www.amazon.de/dp/B0F8J3J4HN

    Lädt 3-phasig wie eine richtige WB mit 11 kW, oder 1-phasig per beiliegendem Schuko-Adapter. Einfache Bedienung am Gerät statt per App. Informatives Display mit Spannung und Strom einzeln für jede Phase.


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    Gibt es den wenigsten für die Aktivierung des Accounts für die APP eine zweite Authentisierung?

    Habe heute die Cariqa-Karte bekommen und mit dem Code von der Rückseite aktiviert: der hat immerhin 16 alphanumerische Zeichen und ist daher nicht allzu leicht zu erraten.

    Um Mißbrauch weiter zu erschweren, ist die Karte defaultmäßig gesperrt und muß per App vor einer (oder mehreren) geplanten Ladung(en) entsperrt werden: für wahlweise 15 Minuten, 1 Stunde oder 12 Stunden. Man kann diese Sperre auch dauerhaft deaktivieren (wovon Cariqa explizit abrät): dann ist die Karte IMO so mißbrauchsgefährdet wie andere Ladekarten ohne diese Sperr-Option.

    Mein Autel-Werkstatt-Tool zeigt den SoH immer ohne Kommastellen (aktuell 98%), der Carscanner sagt 97,6%, und der Reichweitencheck 376 / 385km = 97,66%, Paßt also auch alles "exakt" zusammen.

    Seit gestern versuche auch ich, den Umgang mit dem Carscanner zu verstehen ... bisher nur in der Garage, damit ich mich auf die Bedienung und Optionen der App konzentrieren kann

    Als Adapter habe ich diesen hier: https://www.amazon.de/Vgate-Bluetooth-Fehler-Code-Leser-Adapter/dp/... - wegen der LEDs, anhand derer ich den Datenfluß erkennen kann.

    Da ich meinen MG4 schon länger mit einem Diagnosetablet überwache (Autel MX808S-TS, das für jedes Öffnen einer ECU eine Internetverbindung braucht), finde ich es praktisch, daß der Carscanner auch ohne Internetverbindung Daten aus dem MG4 ziehen kann... allerdings nur einen Bruchteil dessen, was man mit dem Autel sehen kann.

    Auch die mir bisher mögliche Samplerate der Carsanner-Daten in den exportierten Logs ist mit ca. 0,2 Hz fast lächerlich niedrig gegenüber dem Autel, das je nach Anzahl der parallelen Datenkanäle auf ca. 1 - 2 Hz kommt.

    Dafür kann der Carscanner offenbar gleichzeitig Daten anzeigen, die aus mehreren ECUs kommen, wogegen das Autel immer nur Daten aus 1 ECU ziehen kann.

    Wenn es sich genug weitere Infos angesammelt haben, werde ich hier wieder schreiben.


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    Soweit ich weiß haben die MG4s einen Vodafon Vertrag (1gb pro Monat). Wie lange der gilt weiß aber irgendwie so richtig auch niemand und vor allem nicht was danach passiert.

    Wie wärs hiermit? https://www.mgmotor.de/ismart

    Zitat

    Inkludierte Datenmenge:

    iSmart Lite 50 MB/Monat

    iSmart 1 GB/Monat

    Die Dienste sind bis zu drei Jahre nach Lieferung aktiv. Verlängerung über die iSmart-App zu zusätzlichen Kosten möglich.

    Da muss ein Verbrenner doppelt so viel PS haben um einen elektrischen zu schlagen.

    Das kann für Ampelduelle aus dem Stand heraus gelten. Aber wenns um den Durchzug mit fliegendem Start geht, dreht sich das Ganze gnadenlos um.

    Dann (deutlich unterhalb der Vmax) ist hauptsächlich das Leistungsgewicht (kg/PS) entscheidend. Und da BEV akkubedingt als Größenordnung ca. 400kg mehr wiegen als vergleichbare Verbrenner, braucht das BEV entsprechend mehr Leistung, um die gleiche Beschleunigung zu erreichen wie ein Verbrenner, der im jeweils optimal passenden Gang fährt und das Turboloch schon überwunden hat.