Naja, da wirkt es sich halt direkt aus, dass sich unsere Big Five der deutschen Automobilbranche Mercedes-Benz, BMW, Volkswagen/Audi und Ford genüsslich auf ihren Verbrennererfolgen ausgeruht haben. Wenn ich mitbekomme, dass Mercedes im Herbst 2019 eine PM herausgegeben hat, dass man für die Serienreife einer Brennstoffzelle noch 10 bis 15 brauche und die PM nahezu wortwörtlich identisch mit einer PM aus 1985 ist .... nur die Jahreszahlen haben sich geändert ... und quasi zeitgleich mitteilt, dass man das Forschungsbudget für die nächste Diesel-Generation bei PKW 5,5 Mrd Euro locker macht. Dazu noch das Gejammere über die eAuto-Förderung, das die deutschen Hersteller hier nichts adäquates im Portfolio hätten. Finde den Fehler!
Das mit der Brennstoffzelle gilt nahezu für alle alternativen Antriebsarten. Und: Kleine Anmerkung ... seit 2005 fahren deutsche U-Boote sehr erfolgreich mit einem Brennstoffzellenantrieb über die Weltmeere.
Hersteller wie Mercedes haben ja schon verkündet, dass der deutsche Markt nicht mehr ihr Ziel ist, sondern das Weltweite Luxussegment. Weniger Autos sollen für mehr Geld verkauft werden. In diese Bresche der bezahlbaren Autos springen insbesondere die Chinesen mit nicht uninteressanten Angeboten.